Bericht der DJJM 2018

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Torte

DJJM 2018 vom 19. bis 21. Mai in Dingolfing/Bayern

Dingolfing in Bayern schlappe 700 Kilometer von uns entfernt. Also am A...(rm) der Welt. Nichts wie hin! Und alle kamen. Da war jedoch der Wunsch Vater des Gedankens.
Einige kamen tatsächlich, auch Jugendliche. Die Erwachsenen nahmen sich Jahresurlaub, Kinder u. Jugendliche wurden mit der Hilfe des SV (Formblatt dafür bei der HG vorhanden) vom Schulbesuch befreit. Dank an die Ortsgruppen Peine-Woltorf, Bad Bevensen/ Kreis Uelzen, Elbufer-Drawehn für ihre Präsenz.

Besonders ist der Einsatz unseres „Altjugendlichen" Christoph Quade hervorzuheben: Während seiner Anreise (aus ca.1000 Kilometer Entfernung) holte er den Rest der Truppe zusammen (Nachtfahrt) und traf am Samstag morgens 08:00 Uhr in Dingolfing ein. Das „Vorkommando" war schon Donnerstag auf Freitag angereist und wartete bereits „sehnsüchtig". Es geht also, wenn der Wille da ist.

Christoph brach dann Pfingstmontag am späten Nachmittag zur Rückfahrt auf (wieder ca. 1000 Kilometer). Dienstag 08:00 Uhr dann: Examensarbeit in Rostock. Chapeau!!

Durch diese Aktivitäten war aber sichergestellt, daß unsere Teilnehmerin, Annika Ruhl-Klaar, und der Jugendbeauftragte die Vertretung unserer LG bei der DJJM
nicht allein bestreiten mußten. Nochmals danke für den Einsatz.

Zur Veranstaltung:

Die Organisation war Bayerisch, also TOP!!!

Prominenz, in Gestalt des Bayerischen Staatsministers, gab sich die Ehre, war angetan, äußerte sich sehr positiv zu unserer Rasse und deren Verein. Das brauchen wir, der SV unbedingt.

IPO- , AG-, Schaugelände: alles gut. Fährtengelände IPO1 u. 2 hohes aber dichtes Gras.

IPO 3: die berühmten Bayerischen „Mangelwiesen". Viel Steine gab's (auch reichlich Kies und Schotter) und wenig Gras. Vermutlich eine der letzten Heimstätten des so seltenen Wendehalses. Dieser Vogel lebt ja bekanntlich von Ameisen, die auf Sand- und Mergelflächen ihr Dasein fristen. Sehr selektiv die Sache!

Wer durchkam konnte sich freuen. Annika und ihre Amy von der neuen Klus schafften es.

Die Meldezahlen insgesamt erneut rückläufig. Ich fand das besonders im Agilitybereich sehr bedauerlich. Einige Landesgruppen traten dort aber trotzdem fast in gewohnter Stärke an.

Leider war niemand aus Niedersachsen dabei. Die Schau litt ebenfalls etwas an „Meldungsschwund", fand übrigens auch ohne niedersächsische Beteiligung statt. Die vorhandenen Jugendlichen engagierten sich mit Feuereifer und zeigten vollen Einsatz.

Allerlei „SV-Prominenz" wuselte mit durch den Ring. Dazu will ich mir aber ein Statement versagen.

Im IPO-Bereich konnte man sich der Meldezahl von 52 Teilnehmern nur durch Einsatz der Ersatzstarter (immerhin über die LG-JJM qualifiziert) annähern. Annähern, nicht erfüllen. Um das Ziel, 52 Meldungen, zu erreichen, wurden dann weitere TN dazugelost. D.h. Sportsfreunde die eigentlich NICHT qualifiziert waren kamen hinzu. Auch dazu möchte ich mich einer abschließenden Bewertung enthalten.
Annika schlug sich wacker und vertrat unsere LG würdig. In Abt. C wurde dem Team auch TSB- ausgeprägt attestiert. Sie ist nun für unsere Landesgruppe auf drei DJJM erfolgreich gewesen. Eine Leistung, die ihr wohl so schnell keiner nachmachen wird. Danke Annika!

Den Ausführungen unseres SV-Präsidenten am Eröffnungsabend, vor allem seinen Anmerkungen zu unserer Bundesjugendwartin, vermochte ich nicht zu folgen, aber ich bin auch kein Akademiker.

Die Disco kam gut an, hier konnte die LG 03 mit absolut coolen Gigolos überzeugen.

Der stärkste „Eintänzer" musste der Tanzfläche fernbleiben, hatte sich den Fuß blessiert. 

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Aber auch so konnten wir in diesem Bereich „Duftmarken" setzen, die für die Zukunft hoffen lassen. Die Events in der Halle gehören für mich sowieso zu den „Bringern" dieser Bundesveranstaltung. Präsentieren wir hier doch, losgelöst von Prüfungsstreß und Ehrgeiz, eine beeindruckende Zahl ganz „normaler" junger Menschen.

Andere Rassezuchtvereine werden nichts Gleichwertiges auf die Beine stellen können.

Unser LG-Ausbildungswart wie auch der LG-Zuchtwart riefen mehrfach an, bekundeten Verbundenheit, zeigten Interesse. Zu unserem LG-Vorsitzenden war über
alle Tage eine „permanente Standleitung" geschaltet. So soll es sein.

Das Nachkommando erreichte am Dienstag um die Mittagszeit die Heimat in Norddeutschland. Endlich!

Einige der Mitgereisten Fans hatten schon das LG-Jugendlager (lief eine Woche vorher) in den Knochen und gingen auf dem „Zahnfleisch". Wir werden an dem Gesamtkonzept Jugendlager/DJJM arbeiten und die Dinge in der Zukunft anders gestalten.

Mein nochmaliger Dank an alle Beteiligten und Sponsoren (Abrasta AG, Läbus AG und die Firma Happy Dog).

Unsere Bundespressereferentin – die uns sehr zugetan ist- wird mir weitere Bilder zur Verfügung stellen.

Nochmals Dank an alle Beteiligten und Sponsoren (J. Abramowski, Läbus, Abrasta G.m.b.H und die Firma Happy Dog).

Joachim O. Quade

Weitere Beiträge unter: Verbundundjugend.weebly.com

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